Meine Abschlussarbeit in 3D-Design an der OfG: „Storytelling – Die Entdeckung“
Schon früh stand für OfG-Absolventin Karin Morozova fest, dass ihre Abschlussarbeit im staatlich zugelassenen Onlinekurs 3D-Design mehr als nur eine einfache Bilderserie werden sollte. Entstanden ist eine atmosphärische Fantasy-Sequenz im stilisierten Toon-Artstyle: Eine ritterliche Katze wagt sich in die dunklen Kerker eines Schlosses – und stößt dort auf ein geheimnisvolles magisches Artefakt.
Inspiriert von The Legend of Zelda: Breath of the Wild und Outer Wilds verbindet das Projekt cineastisches Storytelling mit ausdrucksstarker Szenengestaltung und einer spürbar abenteuerlichen Atmosphäre.
Ein paar Fragen zum Einstieg:
Die Ideenfindung
Für das letzte Modul lautete die Aufgabe, eine Handlung in Form einer kurzen Bilderserie zu inszenieren. Dafür wollte ich einen Charakter darstellen, der auf seiner Reise etwas Magisches entdeckt.
Während die ersten Bilder eine Einführung in das Setting bieten, findet in der Mitte der Sequenz ein „Twist“ statt, beziehungsweise eine Andeutung an das, was den Charakter erwartet.
Die Handlung endet dann mit der Entdeckung und einer Nahaufnahme von seinem Gesicht, mit einem erfreuten Ausdruck.
Der Charakter
Nach einigen Anläufen ist der besagte Charakter letzten Endes eine ritterliche Katze geworden, die sich in einen dunklen Schlosskerker hineinwagt und schließlich einen geheimen Raum mit einem leuchtenden Kristall entdeckt. Das Ganze ist im Toon-Artstyle gehalten, angelehnt an die Videospiele "Legend of Zelda – Breath of the Wild" und "Outer Wilds".
Materials
Das Ergebnis
Fazit:
Mir hat diese Aufgabe aufgrund des "Storytelling"-Aspekts besonders viel Spaß gemacht. Aufgrund meines Bezugs zu Videospielen – ich habe zuvor meinen Bachelor im "Game Design" gemacht – hat mich dieses Projekt auf einer tieferen Ebene angesprochen, da auch bei den Videospielen eine Welt entwickelt werden muss, in der dann später die Story in Cutscenes etc. dargestellt wird.
Das Arbeiten mit dem "Arnold Toon Shader" war eine Abwechslung von den bisherigen, eher realistischen Projekten und hat mir beim Modellieren wiederum ermöglicht, mich auf einfachere Formen und Silhouetten zu beschränken. So konnte ich mich umso mehr auf die Bildgestaltung und die Beleuchtung konzentrieren, was bei dem Pensum und der begrenzten Zeit ein großer Vorteil war.
Die größte Herausforderung war aber wohl der Charakter selbst, da dieser im Fokus der Story stand und auch in jedem Bild so positioniert werden musste, als ob er eine Bewegung ausführt oder eine Emotion ausdrückt.
Karin Morozova
OfG-Absolventin / 3D-Design
linkedin.com
Sollten Sie Interesse am 3D-Kurs oder weitere Fragen haben, melden Sie sich gerne bei uns!