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Meine Abschlussarbeit in Fotografie an der OfG: Geschichte „A Letter To My Younger Self“

Die Fotografie ist mehr als nur das Festhalten von Momenten – sie kann Geschichten erzählen, Emotionen wecken und eine tiefere Verbindung zu uns selbst schaffen. Genau das war das Ziel der OfG-Absolventin Jana Friedrich in ihrer Abschlussarbeit A Letter To My Younger Self.

Für sie war das Studium zur Fotodesignerin eine Möglichkeit, ihren Karriereweg neu zu definieren und eine persönliche, aber zugleich universelle Geschichte zu erzählen – eine Geschichte über Kindheitsträume, Selbstreflexion und die Kraft der Hoffnung.

In ihrer Bildserie visualisiert sie den Gedanken, einen Brief an das eigene jüngere Ich zu senden – eine Botschaft der Ermutigung, die zeigt, dass Träume es wert sind, bewahrt zu werden. Ein Papierflieger dient dabei als zentrales Symbol: Er trägt die Worte der erwachsenen Protagonistin zurück in die Vergangenheit, wo sie ihr zweijähriges Ich erreichen.

Ein paar Fragen zum Einstieg

Wie sieht Ihr Setting aus? Womit arbeiten Sie?
Ich arbeite mit einer Vollformat-Systemkamera. Da ich noch kein eigenes Studio habe, nutze ich kreative Lösungen und einfache Mittel, um meine Bilder zu gestalten. Das fordert meine Kreativität heraus, dabei überrascht es mich immer wieder, wie viel mit wenig möglich ist. Wenn sich zwischendurch die Gelegenheit bietet, genieße ich es aber auch, in einem professionellen Studio zu arbeiten.
Welche Techniken und Tools nutzen Sie, um ein Konzept zu entwickeln und kreative Ideen zu generieren?
Für die Konzeptentwicklung starte ich mit einer Notiz-App, um meine ersten Ideen festzuhalten. Sobald das Konzept klarer wird, erstelle ich ein Dokument, in dem ich Details wie Bildaufbau, Gestaltung und Kernaussage skizziere. Zur visuellen Orientierung nutze ich Moodboards mit Beispielbildern, um meine Idee greifbarer zu machen.
 
Bei der Umsetzung arbeite ich natürlich mit meiner Kamera sowie Adobe Lightroom und Photoshop, um die Bilder nach der Aufnahme professionell zu entwickeln, final zu bearbeiten und ansprechend zu präsentieren.
Welche Musik hören Sie am liebsten beim Arbeiten?
Beim Erstellen meiner Konzepte bevorzuge ich ruhige, entspannende Musik, die meine Kreativität unterstützt, ohne abzulenken. Beim Fotografieren wähle ich oft Musik, die zur Stimmung des Shootings passt – das hilft nicht nur mir, sondern auch dem Model, sich in die richtige Atmosphäre einzufühlen und diese authentisch ins Bild zu übertragen.
Wie gehen Sie mit kreativen Blockaden um?
Ich mache eine Pause und durchstöbere Bildbände. Fotobände von anderen Fotograf*innen sind eine große Inspiration für mich. Papier spricht mich auch immer noch mehr an als das digitale Bild.
Wie präsentieren und vermarkten Sie Ihre kreativen Arbeiten?
Derzeit arbeite ich an meiner ersten eigenen Website, um meine Fotografie zukünftig professionell zu vermarkten. Aktuell nutze ich vor allem meinen Instagram-Account, um meine Arbeiten einem größeren Publikum über meinen Freundes- und Familienkreis hinaus zu präsentieren.
Welche Tipps haben Sie für andere OfG-Teilnehmern, die gerade an ihrer Modularbeit sitzen?
Hört auf eure Intuition, schaut, was euch gefällt, spürt den Druck und lasst dann los, um die richtige Idee zu finden.
 
Nichts ist zu einfach, um nicht eine gelungene Abschlussarbeit daraus zu gestalten. Das technische Know-how habt ihr durch die einzelnen OfG-Module erlangt.

Die Ideenfindung

Da ich mein Studium zur Fotodesignerin als Chance sehe, meinen Karriereweg neu zu definieren, wollte ich meine Abschlussaufgabe nutzen, um eine intime und zugleich universelle Geschichte zu erzählen – eine Geschichte, die viele Menschen in sich tragen, sei es bewusst oder unbewusst: das Festhalten an unseren Kindheits- bzw. Lebensträumen.

Mit der Bilderserie eines Briefes, der als Papierflieger von einer erwachsenen Frau an ihr zweijähriges Ich gesendet wird, möchte ich eine Botschaft der Hoffnung visualisieren – ein Symbol für den Mut, seine Träume niemals aufzugeben, egal welche Herausforderungen das Leben bereithält.

Mein Ziel war es, den Betrachter einzuladen, sich mit seiner eigenen Geschichte auseinanderzusetzen und den Wert seiner Träume neu zu entdecken.

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Bild 1

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Eine erwachsene Person schreibt einen Brief.

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Bild 2

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Eine erwachsene Person faltet den Brief zu einem Papierflieger, begleitet von einer warmen Lichtquelle. Das Falten des Briefes steht für die Transformation der Gedanken in eine spielerische, greifbare Form.

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Bild 3

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Eine Hand hält den Papierflieger, bereit ihn fliegen zu lassen. Die engen Bäume im Hintergrund stehen dabei für das noch verschlossene, innere des Absenders. Der Flieger, bereit zum Flug, symbolisiert den Wunsch, die eigene Geschichte loszulassen und in die Welt hinauszutragen.


Bild 4

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Der Flug des Papierfliegers, steht für den Übergang und die Reise der Botschaft. Es verkörpert die Freiheit und das Vertrauen, die eigenen Worte in die Welt zu schicken.


Bild 5

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Das Kind wird durch den Flieger symbolisch von der Botschaft der Zukunft berührt und ermutigt, mit einem spielerischen Geist die Träume weiterzuführen.


Bild 6

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Das Kind empfängt die Botschaft und reflektiert darüber. Es zeigt den Moment der Verbindung zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, in dem die Worte der Ermutigung ankommen und wirken.

Kein Algorithmus ersetzt das Gefühl: Das habe ich gemacht.
Fotostrecke von Jana Friedrich, OfG-Kurs Fotografie.

Nachdem ich alle Aufnahmen im Kasten hatte, brauchte ich einige Zeit, um genau die Bilder auszuwählen, die nicht nur technisch gelungen waren, sondern auch meine Geschichte bzw. Kernaussage bestmöglich transportierten. Für die Präsentation meiner Bilder habe ich mich für eine Collage mit einem aussagekräftigen, leitenden Titel entschieden, um den Betrachter auf das Thema einzustimmen und ihn visuell durch die Geschichte zu führen.

Mein Fazit

Die sechs Monate dieses Fotokurses haben mir nicht nur wertvolles Wissen über Fotografie vermittelt, sondern mir auch Einblicke in Bereiche gegeben, die ich sonst vielleicht nie näher beleuchtet hätte. Durch die umfangreiche Ausbildung und das konstruktive Feedback der Dozenten fühlte ich mich im letzten Monat des Studiums dann tatsächlich bereit, mein gesamtes Wissen und meine Kreativität in einer aussagekräftigen Serie zu vereinen.

Die Arbeit an dieser Serie war ein detailreiches und herausforderndes Projekt. Es gab Momente, in denen ich nicht genau wusste, wohin die Reise geht oder wie ich am besten weitermache. Doch dank der soliden Basis, die ich mir durch den Kurs erarbeiten konnte, bin ich mit dem Ergebnis meiner Arbeit sehr zufrieden – und freue mich schon auf mein nächstes Projekt.

Mein Fazit: Die Entscheidung, den Fotodesign-Kurs bei der OfG zu absolvieren, war die beste, die ich 2024 für mich treffen konnte.

TestimonialsundDozenten

Jana Friedrich
OfG-Absolventin / Fotografie
instagram.com/jana_friedrich_photography


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