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Meine Abschlussarbeit in Grafikdesign an der OfG: „Branding für Ben.Mei.Jen – ein urbaner Fotograf“

Im Rahmen ihrer Abschlussarbeit im staatlich zugelassenen Onlinekurs Grafikdesign entwickelte Sarah Sycha ein außergewöhnliches Branding-Projekt: Unter dem Titel „Ben.Mei.Jen.“ übersetzte sie die Persönlichkeit und kreative Energie ihres Partners – eines Fotografen mit markantem Stil – in eine authentische, visuell starke Marke.

Ihr „Making Of“ zeigt eindrucksvoll, wie durchdachtes Design Identität sichtbar macht: wie Haltung, Ästhetik und Emotion zu einer klaren visuellen Sprache verschmelzen – urban, echt und voller Charakter.

Ein inspirierender Einblick in die kreative Tiefe und gestalterische Präzision, die im Kurs Grafikdesign an der OfG entstehen kann.

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Ein paar Fragen zum Einstieg:

Wie sieht Ihr Setting aus? Womit arbeiten Sie?
Ich arbeite mit einem MacBook Pro und einem großen Grafikmonitor. Ein weiteres großartiges Tool ist mein Wacom-Grafikpad, wenn die Handführung natürlicher sein soll. Als Software die Adobe Creative Cloud.
 
Für Skizzen nutze ich ganz klassisch mein Sketchbook und arbeite mit Leuchtturm-Gelstift und -Bleistift, die ich wegen ihrer hervorragenden Haptik sehr schätze. Zusätzlich nutze ich auch gerne digitale Tools wie Procreate.
 
Zum Skizzieren setze ich mich gerne aufs Sofa, auf den Balkon oder in den Park – so bleibt meine Kreativität frisch und inspiriert. Mein Arbeitsplatz muss einladend sein: Mein Stuhl ist sesselartig und gemütlich, damit ich auch im Schneidersitz arbeiten kann. Pflanzen, Bücher und stimmungsvolles Licht dürfen ebenfalls nicht fehlen.
Welche Techniken und Tools nutzen Sie, um ein Konzept zu entwickeln und kreative Ideen zu generieren?
Ich lasse mich am liebsten über Pinterest, Instagram und Behance inspirieren. Auf Pinterest lege ich mir dann Pinnwände an, um Ideen zu sammeln und mein Moodboard Schritt für Schritt zu konkretisieren. Anschließend brainstorme ich noch einmal intensiv, um eine konkrete Idee zu entwickeln.
Diese skizziere ich dann so lange, bis es wirklich passt und meinen Vorstellungen entspricht. Wenn ich bis jetzt nicht zufrieden bin, passe ich weiter an, bis alles sitzt.
 
Ich arbeite auch gerne spätabends oder nachts, wenn sich die Welt draußen beruhigt hat. Dieser Prozess hilft mir, fokussiert zu arbeiten und meine Kreativität gezielt zu entfalten.
Welche Musik hören Sie am liebsten beim Arbeiten?
Am liebsten Musik, die meinen Flow unterstützt und mich fokussiert hält. Besonders gerne instrumentale Musik, wie binaurale Beats, Lo-Fi-Beats oder Chillhop. Diese Genres schaffen eine entspannte Atmosphäre und bringen Flow. Ich wechsle auch gerne zu Podcasts.
Wie gehen Sie mit kreativen Blockaden um?
Der Umgang mit kreativen Blockaden ist für mich nach wie vor ein Prozess. Oft hilft es, Abstand zu gewinnen und den Geist zu klären. Yoga, Gärtnern oder andere Tätigkeiten, die mich mental ablenken, schaffen Raum für neue Perspektiven.
 
Manchmal ist eine Nacht Schlaf die beste Lösung und am nächsten Tag fühlt sich die Blockade oft weniger starr an.
Wie präsentieren und vermarkten Sie Ihre kreativen Arbeiten?
Aktuell präsentiere ich meine Arbeiten vor allem über Instagram, wo ich Inhalte direkt teile. Erste Projekte habe ich auch auf LinkedIn vorgestellt.
 
In Planung sind ein Behance-Profil und eine einfache Portfoliowebseite. Langfristig soll daraus eine professionelle Website entstehen – Stay tuned!
Welche Tipps haben Sie für andere OfG-Absolventen, die gerade an ihrer Abschlussarbeit sitzen?
Mein wichtigster Rat: Ruhe bewahren und organisiert bleiben! Mir hat es sehr geholfen, schon vor Beginn der Abschlussphase eine klare Themenidee zu haben – so konnte ich direkt mit der konkreten Umsetzung starten. Hilfreich war für mich auch, eine To-do-Liste mit allen Gestaltungselementen anzulegen – von Visitenkarte bis Mockups – sowie einen Chat in ChatGPT zu führen, um technische Fragen loszuwerden oder Frust herauszulassen. 😉
 
Außerdem: Unterschätzt nicht die Kraft von Pausen! Gerade in intensiven Phasen ist es wertvoll, zwischendurch durchzuatmen, Austausch mit der Familie zu haben oder sich einfach mal einen Kaffee bringen zu lassen. Auch das gehört dazu – und erleichtert vieles.

Die Idee

Für mein Abschlussprojekt entwickle ich das Personal Branding meines Lebensgefährten Ben, der als Solo-Fotograf unter „Ben.Mei.Jen.“ arbeitet. Ziel ist, sein kreatives Potenzial und seine Authentizität in eine starke Marke zu übersetzen, die urbane Ästhetik, Natürlichkeit und künstlerische Ausdruckskraft vereint.

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Die Inspiration

Der Ursprung des visuellen Konzepts ist Ben selbst. Ich habe intensiv darüber nachgedacht, was ihn ausmacht – welches Bild, welches Symbol ihn repräsentiert. Ben ist eine Marke für sich: Sein markantes Erscheinungsbild sorgt für hohen Wiedererkennungswert. Viele Menschen erkennen ihn sofort. Das Branding zeigt ihn so, wie ich ihn beim Fotografieren wahrnehme: mit nach hinten geschobener Cap, fokussiertem Blick. Diese Geste steht für kreative Energie und Konzentration.

Das Moodboard

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Das Moodboard verbindet Streetwear, Urban Art und Subkultur mit künstlerischen Elementen. Caps, Sticker, Graffiti und lässige Styles treffen auf starke Kontraste und Ausdruckskraft. Im Fokus steht nicht ein Trend, sondern Bens Haltung: echt, individuell und ungekünstelt.

Die Marke

Ben.Mei.Jen. ist keine glatt polierte Agentur, sondern eine authentische Künstlerpersönlichkeit mit Haltung, Klarheit und hohem Wiedererkennungswert. Er arbeitet intuitiv, mit feinem Gespür für Atmosphäre und Anspruch an Echtheit. Seine Zielgruppe sind kreative, selbstbewusste Menschen aus Mode, Kunst, Start-ups und Lifestyle, die visuelles Storytelling und Authentizität schätzen.

Das Logo

Das Hauptlogo kombiniert Wort- und Bildmarke in einem kreisförmigen Emblem, das subtil an eine Kameralinse erinnert. Im Zentrum steht die stilisierte Illustration von Ben mit markanter Cap und klarem Blick – ein Symbol für Persönlichkeit, Fokus und Zukunft. Es greift zugleich den Stil urbaner Subkultur auf.

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Die Farben

Die Basisfarben Anthrazit und Off-White bilden das urbane Rückgrat der Marke und spiegeln Bens persönlichen Stil wider – zeitlos und echt. Flexibel für digitale Inhalte und Print. Die Akzentfarben Lila, Waldgrün und Altrosa bringen Kreativität, Naturverbundenheit und emotionale Tiefe und verleihen der Marke Lebendigkeit. Übrigens Bens Lieblingsfarben.

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Die Typografie

Die klare, serifenlose Primärschrift sorgt für moderne Lesbarkeit und professionelle Ruhe. Die dynamische Sekundärschrift mit urbanem Charakter bringt Persönlichkeit und Energie ins Design – ideal für Headlines und Akzente. Gemeinsam prägen sie Bens authentische, urbane Identität.

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Anwendungsbeispiele

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Fazit

Dieses Projekt hat mir viel abverlangt – und gleichzeitig gezeigt, was in mir steckt. Ein vollständiges Branding für eine reale Person zu entwickeln, die ich so gut kenne, war deutlich komplexer als gedacht. Die kürzere Zeitspanne durch meine Vollzeitausbildung, ein verworfenes Erstkonzept und der Anspruch, eine wirklich authentische Marke zu gestalten, waren äußerst herausfordernd.

Eine weitere besondere Challenge war es, kreative Vision, Struktur und Zeitdruck in Einklang zu bringen. Ich habe improvisiert, neu gedacht, umgestellt, weitergemacht – und einen eigenen kreativen Workflow gefunden: jenseits klassischer Zeitpläne, aber mit vollem Fokus und unter realen Bedingungen. Das ließ mich auch persönlich über mich hinauswachsen.

Das Ergebnis macht mich nicht nur stolz, sondern bestärkt mich darin, diesen Beruf mit Selbstvertrauen anzugehen und dass ich bereit bin, neue Wege zu gehen.

TestimonialsundDozenten

Sarah Sycha
OfG-Absolventin / Grafikdesign
instagram.com/kuba.artxdesign
linkedin.com


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