Making of an der OfG

Mein Abschlussarbeit in Grafikdesign an der OfG: Branding: „Japan Fashion Label“

OfG-Absolvent David Reischl hat im Fachbereich Grafikdesign sein eigenes Modelabel gestaltet. Inspiriert von der japanischen Kultur, zeigt David Reischl, wie er das Wort "Bankai" kreativ in Design und Mode einbettet. Ein spannendes Making of für alle, die sich für Grafikdesign und die Verbindung von Kunst und Kultur begeistern.
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Ein paar Fragen zum Einstieg:

Wie sieht Ihr Setting aus? Womit arbeiten Sie?
Mein Hauptarbeitswerkzeug ist der PC, auf dem ich die Adobe Creative Cloud nutze. Als Bildschirm verwende ich einen 49-Zoll-Samsung OLED und einen leistungsstarken PC, da Programme wie Photoshop, Lightroom, Illustrator und Premiere Pro erhebliche Hardware-Ressourcen benötigen.
 
Für das Zeichnen setze ich oft einen XP-PEN Artist 22R Pro ein. Im fotografischen Bereich verlasse ich mich auf meine Canon EOS 5D MK4. Dabei experimentiere ich ständig mit neuen Einstellungen, um passende Set-ups für Fotoshootings zu entdecken.
Welche Techniken und Tools nutzen Sie, um ein Konzept zu entwickeln und kreative Ideen zu generieren?
Für meine Inspiration greife ich häufig auf Plattformen wie Pinterest oder Instagram zurück. Auch wenn ich meine eigenen Gedanken entwickle, schätze ich oft den kleinen Impuls von außen. Ich kombiniere gerne Bilder, deren Konzept mir gefällt, aber ich bringe stets meinen eigenen Stil ein. Zusätzlich fotografiere ich gerne Buchcover oder Werbeplakate, die herausstechen und mich ansprechen. Anschließend vertiefe ich mich in Photoshop und starte dort verschiedene Experimente.
Welche Musik hören Sie am liebsten beim Arbeiten?
Kommt sehr auf die Stimmung an und an welchem Punkt ich an meinem Projekt bin. Ich höre sehr gern Rock und Metal. Zum Arbeiten wird dann hier oft ein Rock/Metal Gaming Remix oder eine Deep Focus Work Playlist von Youtube gestartet.
Wie gehen Sie mit kreativen Blockaden um?

Ich befinde mich derzeit noch im Lernprozess, das gebe ich zu. Jedoch habe ich erkannt, dass es für mich am besten ist, zwischendurch einfach mal abzuschalten. Gelegentlich ist es notwendig, meine Konzentration auf etwas anderes zu lenken. Nach dieser kurzen Pause kann ich dann mit einem frischen Blick oder einer neuen Idee wieder an die Aufgabe herangehen.

Wie präsentieren und vermarkten Sie Ihre kreativen Arbeiten?

Im Jahr 2022 habe ich mich nebenberuflich als Fotograf selbstständig gemacht, und gemeinsam mit meiner Partnerin läuft das Geschäft mittlerweile recht gut. Auf unserer Website bieten wir hauptsächlich verschiedene Fotoshootings an, jedoch haben wir auch eine Rubrik für grafische Dienstleistungen. Ansonsten nutzen wir Plattformen wie Instagram und Facebook intensiv für unsere Aktivitäten.

Welche Tipps haben Sie für andere OfG-Absolventen, die gerade an ihrer Abschlussarbeit sitzen?
Auf keinen Fall in Verzweiflung geraten oder den Kopf hängen lassen. Es hilft oft, kurz den Kopf freizubekommen, sich abzulenken und dann mit frischem Blick wieder an die Aufgabe heranzugehen. Erstellt eine solide Grundlage, indem ihr festlegt, was alles benötigt wird, und geht dann systematisch Punkt für Punkt durch. Der Rest fügt sich dann von selbst zusammen. Schaut euch auch andere Abschlussarbeiten an und zieht Vergleiche.

Das Konzept

Als ich die Themen für meine Abschlussarbeit sah, war mir sofort klar, dass ich ein Modelabel erkunden wollte. Beim Konzipieren des Modelabels habe ich zunächst darüber nachgedacht, in welche Richtung ich gehen möchte: Welchen Stil möchte ich präsentieren, und welche Zielgruppe möchte ich ansprechen? Da mich die japanische Kultur schon immer fasziniert hat und Japan für mich eines der schönsten Länder ist, entschied ich mich, diese beiden Elemente zu verbinden.

Die Namensfindung

Das Wort "Bankai" empfinde ich als besonders kraftvoll, weshalb ich sorgfältig die passende Form und Farben dafür auswählte. Ich entwarf verschiedene Logo-Ideen und suchte im Internet nach Inspirationen. Nach zahlreichen Versuchen entschied ich mich für das aktuelle Design.

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Mit dem Logo in der Hand erkundete ich weitere Websites, um Inspirationen zu sammeln und herauszufinden, was ich noch alles benötige. Ich durchforstete viele Bilder und Webseiten, um meinen eigenen Weg zu finden. Zwar landeten einige Versuche im Papierkorb, aber schließlich hatte ich mein Grundkonzept und konnte darauf aufbauen.

Anwendungen

Bei der Gestaltung der Kleidung erkannte ich, dass ein weiterer Blickfang erforderlich ist. Daher entschied ich mich, das japanische Wort "Bankai" hier einzubeziehen. Dies spiegelte sich dann in meinem gesamten Konzept wider.

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Außerdem bemühte ich mich, bei weiteren Elementen wie den Printables den japanischen Flair einfließen zu lassen. Hierbei wählte ich bewusst oft einen dunklen Hintergrund, um die Farbgebung prägnanter erscheinen zu lassen. Mit diesen Grundpfeilern konnte ich schließlich alle Aspekte meines Labels ansprechen und das passende Bild dafür entwickeln.

Printables
Envelope
Sportswear

Fazit

Während meiner Abschlussarbeit habe ich den Mut gefunden, meine Komfortzone zu verlassen, und ich bin wirklich sehr froh, dass ich diesen Weg gegangen bin und habe vieles bemerkt, was ich noch alles zu lernen habe.

Ich bin zutiefst dankbar für die gewonnenen Erfahrungen und bin überzeugt, dass ich die erworbenen Kenntnisse auf meinem weiteren Weg erfolgreich anwenden kann.

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David Reischl
OfG-Absolvent / Grafikdesign
instagram.com/dave.6d
facebook.com/Dave.6D
davidreischldesign.at


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