Abschlussporjekt Grafikdesign an der OfG Making of

Meine Abschlussarbeit in Grafikdesign an der OfG: Magazin „YUNI_“

Herzlich Willkommen zu einer Zeitreise in die Zukunft! In dieser Abschlussarbeit gewährt uns OfG Absolventin Aleksandra Janicijevic einen Einblick in ihren größten Lebenstraum – die Gründung ihres eigenen Design-Magazins namens YUNI. Durch jahrelange Erfahrungen, Zusammenarbeiten mit anderen Designern, Ghost-Writern und Fotografen, ist es nun an der Zeit, diesen Traum zur Wirklichkeit werden zu lassen.
Der Abschluss an der OfG dient dabei als Antrieb für den Startschuss ihrer Rakete in Richtung Kreativität und Erfolg. Die erste Ausgabe des Magazins steht ganz im Zeichen der Zukunft und führt uns mit inspirierenden Titeln und Beispieltexten auf eine aufregende Reise in eine Welt voller neuer Möglichkeiten. Lehnen Sie sich zurück und lassen Sie sich auf eine kleine, aber spannende Zukunftsreise mitnehmen.
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Ein paar Fragen zum Einstieg:

Wie sieht Ihr Setting aus? Womit arbeiten Sie?

Ich arbeite hauptsächlich mit Stift und einem wilden Notizblock und natürlich auch meinem MacBook mit den Adobe Cloud Programmen; hauptsächlich Illustrator, Photoshop/Lightroom und InDesign. Hier und da benutze ich auch Video Bearbeitungsprogramme wie Premiere Pro aber auch Capcut.

Welche Techniken und Tools nutzen Sie, um ein Konzept zu entwickeln und kreative Ideen zu generieren?
Nebst den Programmen ist mir in meinem kreativen Prozess, das rohe und grobe Einfangen meiner Gedanken wichtig, die ich einerseits blitzartig habe und andererseits durch sorgfältige Recherche entwickle.
 
In der Recherche selbst suche ich nach Konkurrenz in dem jeweiligen Gebiet der Marke. Ich benutze Websites wie: Pinterest, Behance, Awwwards, Instagram u. ä.
 
Erstellen von Mindmaps von Begriffen und Wörtern sind ebenfalls eine Art meines kreativen Schaffens. Manchmal jedoch entstehen bereits Bilder in meinen Gedanken, die ich direkt grob skizziere. Mein Notizbuch ist voll von diesen rohen „Kraxeleien“, die voller Visionen stecken.
Welche Musik hören Sie am liebsten beim Arbeiten?

Bei kreativen Denkblockaden helfen mir Binaurale Beats. Ich habe mal in einer Marketingagentur Slogans und Claims für eine Anwaltskanzlei für Sitzkissen erstellt, die durch das Hören der Binauralen Beats entstanden sind. Der Kunde und die Agentur waren begeistert.

Nebst dem höre ich eine Playlist auf Spotify, die „House Focus“ heißt, wenn ich mich konzentrieren und größere Projekte und To-dos abarbeiten muss. Im kreativen ungezwungenen Flow höre ich gerne karibische Dancehall, Musik sowie Afrobeats, die mich dazu verleiten, von der Wärme zu träumen und auf dem Stuhl hin und her zu tanzen. Das sind meine absoluten Lieblings-Momente als Grafikdesignerin.

Wie gehen Sie mit kreativen Blockaden um?

Ich versuche mir selbst keinen großen Druck zu machen. Zurzeit bin ich als freiberufliche Grafikdesignerin tätig und bin rund und die Uhr am „Arbeiten“. Ideen, die mir für Projekte in den Sinn kommen, werden unverzüglich notiert. Ansonsten höre ich gerne Binaurale Musik und meditiere um die Aufgabe, die mir gestellt wird, herum. Oft sind Blockaden Ursache von aufgestauten Gedanken und Emotionen, die durch Meditation freigelassen werden müssen.

Wie präsentieren und vermarkten Sie Ihre kreativen Arbeiten?

Einerseits auf Behance, Contra und Instagram. Aber auch auf meiner Website sind einige meiner besten Arbeiten zu finden.

Als Grafikdesigner ist es enorm wichtig, sich auf den richtigen Plattformen zu vermarkten. Während einige Plattformen für Designer Gold wert sind, sind andere wiederum nicht empfehlenswert. Die drei, die ich aufgezählt habe, kann ich wirklich nur empfehlen.

Für meine vorherigen Vollzeit-Stellen habe ich ein Online-PDF Portfolio mit InDesign erstellt. Das komplexe Portfolio ist 20 Seiten lang und beinhaltet nebst meinen Arbeiten auch ausführliche Erklärungen zum kreativen Prozess und meinen Design-Entscheidungen. Auch ist mein Lebenslauf und Werdegang grafisch illustriert worden. Ein selbst erstelltes Portfolio, das für jeden Recruiter online zugänglich ist, öffnet viele Türen.

Welche Tipps haben Sie für andere OfG-Absolventen, die gerade an ihrer Abschlussarbeit sitzen?
Perfektion gibt es nicht. Grafikdesign bedeutet zu kommunizieren und wenn Design Kommunikation bedeutet, sollte man sich fragen: „Was möchte ich der Welt mitteilen?“ Solange die Arbeit euch ein Lächeln auf eurem Gesicht schenkt und ihr eure volle Passion und Hingabe in das Projekt steckt, gibt es kein Richtig oder Falsch.

Das Konzept

YUNI ist ein internationales Lifestyle-Magazin, das seinen Schwerpunkt in den Bereichen Kunst, Mode, Architektur und modernen Lebensstilen besitzt.

Das Magazin gibt Künstlern und Designern eine Plattform mit kuratiertem Inhalt, aber auch selbst hoch qualitativ kreiertem Content des Creative Directors. Es besteht auch die Möglichkeit, junge erfolgreiche Newbie-Designer in jedem Bereich hervorzuheben, um diese vorzustellen und um eine Zusammenarbeit mit diesen zu ermöglichen.

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Der Stil des Magazins ist minimalistisch, futuristisch, modern, hochqualitativ und schlicht. Anders, aber interessant und trotzdem ästhetisch ansprechend ist hier die Devise. Das Magazin gibt es als Print, wird jedoch hauptsächlich auf Instagram vermarktet und es gibt auch eine Website.

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Der Name YUNI leitet sich aus dem Slogan des Magazins: You Name It, ab. Die Philosophie von YUNI besteht darin, in seiner Schlichtheit modernen Künstlern und Designern (Spiel)- Raum für Kreativität offenzulassen. Abonnenten können mitbestimmen, sich mit eigenem Artikel bewerben, damit YUNI diese kurieren darf. You name it, du benennst es – du darfst und kannst dein Statement und deine Meinung einfügen. YUNI ist der Graffiti-Straßenkünstler am Mauerpark, YUNI ist die Modedesignerin aus Florenz, YUNI ist der Design-Student in München.

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Fazit

Und willkommen zurück! Dieser Einblick in meine Traumwelt war realer, wie nie zuvor und es erfüllt mich mit großer Vorfreude auf die Zukunft. Für einmal verbinde ich die Zukunft ohne Bedenken, Sorgen und Ängste, sondern viel mehr mit Glück und Erfüllung. Diese Arbeit und diese Offenbarung erfordert meinerseits viel Verletzlichkeit, die ich mit großem Mut, als nun Grafikerin opfere. Den als Designer muss man verletzlich sein können um wachsen und gedeihen zu können.

Ich möchte mich hiermit auch recht herzlich beim OfG Team und den Dozenten herzlich bedanken, die mich die letzten 1 ½ Jahre begleitet und unterstützt haben. Das ganze Format der OfG ermöglichte mir einen Lebenstraum, den ich nun endlich leben darf! Ich bin jetzt als Grafikdesignerin tätig und spezialisiere meine freiberufliche Tätigkeit im Branddesign.

Ich wünsche allen Schulabgängern und Neulingen viel Ausdauer, Disziplin, Erfolg und vor allem Spaß auf ihrem Werdegang mit der OfG.

Aleksandra Janicijevic

Aleksandra Janicijevic
OfG-Absolventin / Grafikdesign
instagram.com/artsyaleksdesigns


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