Meine Abschlussarbeit in Grafikdesign an der OfG: Magazin „YUNI_“
Ein paar Fragen zum Einstieg:
Ich arbeite hauptsächlich mit Stift und einem wilden Notizblock und natürlich auch meinem MacBook mit den Adobe Cloud Programmen; hauptsächlich Illustrator, Photoshop/Lightroom und InDesign. Hier und da benutze ich auch Video Bearbeitungsprogramme wie Premiere Pro aber auch Capcut.
Bei kreativen Denkblockaden helfen mir Binaurale Beats. Ich habe mal in einer Marketingagentur Slogans und Claims für eine Anwaltskanzlei für Sitzkissen erstellt, die durch das Hören der Binauralen Beats entstanden sind. Der Kunde und die Agentur waren begeistert.
Nebst dem höre ich eine Playlist auf Spotify, die „House Focus“ heißt, wenn ich mich konzentrieren und größere Projekte und To-dos abarbeiten muss. Im kreativen ungezwungenen Flow höre ich gerne karibische Dancehall, Musik sowie Afrobeats, die mich dazu verleiten, von der Wärme zu träumen und auf dem Stuhl hin und her zu tanzen. Das sind meine absoluten Lieblings-Momente als Grafikdesignerin.
Ich versuche mir selbst keinen großen Druck zu machen. Zurzeit bin ich als freiberufliche Grafikdesignerin tätig und bin rund und die Uhr am „Arbeiten“. Ideen, die mir für Projekte in den Sinn kommen, werden unverzüglich notiert. Ansonsten höre ich gerne Binaurale Musik und meditiere um die Aufgabe, die mir gestellt wird, herum. Oft sind Blockaden Ursache von aufgestauten Gedanken und Emotionen, die durch Meditation freigelassen werden müssen.
Einerseits auf Behance, Contra und Instagram. Aber auch auf meiner Website sind einige meiner besten Arbeiten zu finden.
Als Grafikdesigner ist es enorm wichtig, sich auf den richtigen Plattformen zu vermarkten. Während einige Plattformen für Designer Gold wert sind, sind andere wiederum nicht empfehlenswert. Die drei, die ich aufgezählt habe, kann ich wirklich nur empfehlen.
Für meine vorherigen Vollzeit-Stellen habe ich ein Online-PDF Portfolio mit InDesign erstellt. Das komplexe Portfolio ist 20 Seiten lang und beinhaltet nebst meinen Arbeiten auch ausführliche Erklärungen zum kreativen Prozess und meinen Design-Entscheidungen. Auch ist mein Lebenslauf und Werdegang grafisch illustriert worden. Ein selbst erstelltes Portfolio, das für jeden Recruiter online zugänglich ist, öffnet viele Türen.
Das Konzept
YUNI ist ein internationales Lifestyle-Magazin, das seinen Schwerpunkt in den Bereichen Kunst, Mode, Architektur und modernen Lebensstilen besitzt.
Das Magazin gibt Künstlern und Designern eine Plattform mit kuratiertem Inhalt, aber auch selbst hoch qualitativ kreiertem Content des Creative Directors. Es besteht auch die Möglichkeit, junge erfolgreiche Newbie-Designer in jedem Bereich hervorzuheben, um diese vorzustellen und um eine Zusammenarbeit mit diesen zu ermöglichen.
Der Stil des Magazins ist minimalistisch, futuristisch, modern, hochqualitativ und schlicht. Anders, aber interessant und trotzdem ästhetisch ansprechend ist hier die Devise. Das Magazin gibt es als Print, wird jedoch hauptsächlich auf Instagram vermarktet und es gibt auch eine Website.
Der Name YUNI leitet sich aus dem Slogan des Magazins: You Name It, ab. Die Philosophie von YUNI besteht darin, in seiner Schlichtheit modernen Künstlern und Designern (Spiel)- Raum für Kreativität offenzulassen. Abonnenten können mitbestimmen, sich mit eigenem Artikel bewerben, damit YUNI diese kurieren darf. You name it, du benennst es – du darfst und kannst dein Statement und deine Meinung einfügen. YUNI ist der Graffiti-Straßenkünstler am Mauerpark, YUNI ist die Modedesignerin aus Florenz, YUNI ist der Design-Student in München.
Fazit
Und willkommen zurück! Dieser Einblick in meine Traumwelt war realer, wie nie zuvor und es erfüllt mich mit großer Vorfreude auf die Zukunft. Für einmal verbinde ich die Zukunft ohne Bedenken, Sorgen und Ängste, sondern viel mehr mit Glück und Erfüllung. Diese Arbeit und diese Offenbarung erfordert meinerseits viel Verletzlichkeit, die ich mit großem Mut, als nun Grafikerin opfere. Den als Designer muss man verletzlich sein können um wachsen und gedeihen zu können.
Ich möchte mich hiermit auch recht herzlich beim OfG Team und den Dozenten herzlich bedanken, die mich die letzten 1 ½ Jahre begleitet und unterstützt haben. Das ganze Format der OfG ermöglichte mir einen Lebenstraum, den ich nun endlich leben darf! Ich bin jetzt als Grafikdesignerin tätig und spezialisiere meine freiberufliche Tätigkeit im Branddesign.
Ich wünsche allen Schulabgängern und Neulingen viel Ausdauer, Disziplin, Erfolg und vor allem Spaß auf ihrem Werdegang mit der OfG.
Aleksandra Janicijevic
OfG-Absolventin / Grafikdesign
instagram.com/artsyaleksdesigns
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