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Meine Abschlussarbeit in Grafikdesign an der OfG: Modelabel „venoria“

Dieses Making of beschreibt den kreativen Prozess hinter dem Corporate Design einer fiktiven Modemarke namens "venoria". Das Ziel der Marke ist es, das weibliche Selbstbewusstsein in den Vordergrund zu rücken, damit Frauen sich in ihrer Haut wohlfühlen. Ausgehend von dieser Grundeinstellung wurde die passende Brandstory entwickelt, die auf der römischen Göttin Venus und dem Wort "Euphoria" basiert. Der Name "venoria" wurde aus diesen beiden Begriffen neu geschaffen. Das Logo sollte weiblich, elegant, schlicht und modern sein, und die Farbgebung besteht aus natürlichen Brauntönen mit einer Akzentfarbe in Violett. Die Bilderwelt, die mithilfe einer KI generiert wurden, zeigen lange, elegante Kleider und betonte Weiblichkeit, um den göttlichen Eindruck der Marke zu unterstreichen.

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Ein paar Fragen zum Einstieg:

Wie sieht Ihr Setting aus? Womit arbeiten Sie?

Ich arbeite vorwiegend mit meinem MacBook. Ich nutze gerne die große Bandbreite der Adobe Programme, wie Illustrator, Photoshop, InDesign, Adobe XD, Lightroom, Premiere Pro, Dimensions u. v. m. Seit Neuestem verwende ich auch die KI Midjourney, wenn die erhältlichen Stockbilder nicht meinem Geschmack, oder den Kern der Idee treffen.

Welche Techniken und Tools nutzen Sie, um ein Konzept zu entwickeln und kreative Ideen zu generieren?

Zur Inspiration bin ich viel auf Behance oder Pinterest und Instagram unterwegs. Ich verschaffe mir gerne einen Überblick über die aktuellen Designtrends und lasse mich inspirieren.

Am Beginn meiner Konzeption steht meistens die Story, die ich mit der Marke erzählen möchte. Die Story orientiert sich dabei aber nicht am Produkt, sondern an der Vision und Mission der Marke. Dies sind die wirklichen Alleinstellungsmerkmale einer Marke. Auf dieser Basis gestalte ich dann Name, Logo, Farbpalette und Bildwelt.

Welche Musik hören Sie am liebsten beim Arbeiten?

Während der Konzeptionsphase meistens instrumentale Filmmusik. Sie bringt mich in die passende Stimmung. Später bei der Umsetzung, z. B. der Erstellung von Visitenkarten darf es dann auch mal American Hip-Hop oder ein spannendes Hörbuch sein.

Wie gehen Sie mit kreativen Blockaden um?

Wenn möglich, eine Nacht darüber schlafen. Manchmal hat man einfach unkreative Tage. Falls das nicht geht, versuche ich mir wenigstens eine kurze Pause zu gönnen und z. B. zum Sport zu gehen.

Wie präsentieren und vermarkten Sie Ihre kreativen Arbeiten?

Bisher veröffentliche ich meine Arbeiten auf Instagram, LinkedIn und Facebook, sowie Behance.

Für Bewerbungen nutze ich eine passwortgeschützte Portfolio-Webseite, die ich schnell und einfach aktualisieren kann. Zurzeit sitze ich aber auch an der Gestaltung einer öffentlichen Webseite mit Arbeitsproben.

Welche Tipps haben Sie für andere OfG-Absolventen, die gerade an ihrer Abschlussarbeit sitzen?
Wichtig ist, was das Design ausdrücken soll. Wenn ihr euch darüber im Klaren seid, ergibt sich vieles im Arbeitsprozess. Die Kernaussage zieht sich wie ein roter Faden durch die Arbeit und ergibt am Ende ein stimmiges Gesamtbild. Das funktioniert auch dann, wenn ihr mit dem aktuellen Entwurf noch nicht zufrieden seid. Die Frage „Was genau an diesem Entwurf passt noch nicht zu meiner Kernaussage?“ hat mir schon oft weitergeholfen.

Das Konzept

Für das Corporate Design einer Modemarke habe ich mir zunächst Gedanken darüber gemacht, welches Ziel die Marke verfolgen soll. Wofür soll sie stehen? Was will sie bei ihren Kunden erreichen? Im Vordergrund wollte ich das weibliche Selbstbewusstsein rücken. Die Frauen sollen sich in ihrer Haut wohlfühlen und ihre weiblichen sowie verführerischen Seiten ohne Scham zur Geltung bringen dürfen.

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Anhand dieser Grundeinstellung der fiktiven Marke war es gleich viel leichter, eine passende Brandstory zu finden. Venus als DIE römische Göttin der Weiblichkeit, die sogar einem Planeten unseres Universums ihren Namen geben durfte, spiegelt mit all ihren Eigenschaften perfekt den Kern der Marke wider. Auch das Wort „Euphoria“ verdeutlicht die ausgelassene Freude am eigenen Dasein sehr passend. So entstand aus diesen beiden Begriffen die Wortneuschöpfung: der Markenname „venoria“.

 

Hier wurde Künstliche Intelligenz gezielt zur ästhetischen Gestaltung einer Fashion-Marke eingesetzt.
Abschlussprojekt aus dem OfG-Kurs Grafikdesign.

Als klassisch weibliche Marke musste das Logo weiblich, elegant, schlicht und modern werden. Die Wahl des Logo-Fonts fiel daher auf eine besonders feine und weibliche Schrift. Die leichten Wellen im „e“ vermitteln dabei den Eindruck von fließenden Stoffen, während das „o“ mit dem kleinen Punkt darunter zum einen die Betonung des Wortes lenkt und zum anderen an den Planeten Venus erinnert. In Kombination mit dem »o« ergibt sich eine hübsche Bildmarke.

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Für die Farbgebung entschied ich mich für sehr natürliche, erdige Farben mit einer einzelnen violettfarbenen Akzentfarbe. Die Brauntöne stehen in der Farbpsychologie für Natürlichkeit, Loyalität und Verbundenheit, Weiß- und Cremetöne stehen für Reinheit, und Violett steht für Glamour, Eleganz und Ruhm.

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Für die passende Bildwelt ließ ich mir mit einem KI-Tool Bilder erzeugen, die genau meinen Vorstellungen entsprachen. Unter den Stockbildern konnte ich keine passenden Couture-Fotos finden, die meinen Ansprüchen genügten. Besonders wichtig waren mir die langen, eleganten Kleider, die betonte Weiblichkeit, der Körperschmuck und der „göttliche“ Eindruck, denn genau so sollen sich Kundinnen von „venoria“ fühlen.

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Fazit

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Franziska Spiller
OfG-Absolventin / Grafikdesign
https://www.instagram.com/vallio.design


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