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Meine Abschlussarbeit in Produktdesign an der OfG: „Design Outdoorstuhl“

Manchmal genügt es nicht, einfach nur ein Design zu entwerfen – besonders, wenn es um Möbel geht. Matthias Rudkowski, Absolvent der OfG im staatlich zugelassenen Onlinekurs Produktdesign, hat es sich zur Aufgabe gemacht, einen Stuhl zu erschaffen, der nicht nur gut aussieht, sondern alle Anforderungen des modernen Lebens erfüllt. „Faszinierend an Stühlen ist für mich die Balance zwischen Einfachheit und Komplexität“, sagt er. Und genau das ist es, was diesen Outdoorstuhl so besonders macht. Hier geht es nicht nur um Design, sondern auch um Ergonomie, Haptik und Nachhaltigkeit.

In diesem Making of werfen wir einen Blick hinter die Kulissen der kreativen und handwerklichen Prozesse, die zu diesem einzigartigen Möbelstück und einer erstklassigen Abschlussarbeit führten.

Ein paar Fragen zum Einstieg:

Wie sieht Ihr Setting aus? Womit arbeiten Sie?
Kreativität entsteht im Kopf. Hier entwickelt sich die Idee und hier reift sie. Natürlich besitze ich auch ein Skizzenbuch, um Ideen einzufrieren und zu entwickeln. Meistens entstehen diese aber beim Spazieren, Fahrradfahren … halt draußen. Hier hilft das Smartphone ungemein weiter.
 
Das Ausgestalten, die Proportionsfindung und Detaillierung erfolgt dann in CAD. Ebenso wie das Rendering.
Welche Techniken und Tools nutzen Sie, um ein Konzept zu entwickeln und kreative Ideen zu generieren?
Gilt es, eine kreative Lösung zu finden, versuche ich zunächst die Aufgabe zu detaillieren und zu abstrahieren. Hier hilft es, bis ins Kleinste herunterzubrechen, um später die Gesamtheit besser betrachten zu können. Moodboard, Mindmap, Skizzen, aber auch eine Recherche gehören dazu.
 
Sind Ideen gefunden, versuche ich diese so minimalistisch wie möglich darzustellen, grobe Konturen zu entwickeln. Schnell zeigt dann, wie etwas passen oder halt nicht passen könnte. Durch permanentes Iterieren wird konkretisiert! Ganz nach dem Motto „Vereinfachen, anfangen, verbessern“. Durch ein permanentes Review entsteht ein Workflow. Allerdings muss dieser durch eine Stopp-Bedingung (welche ich mir selbst setze) beendet werden, da ich sonst in meinem Perfektionismus verweile.
Welche Musik hören Sie am liebsten beim Arbeiten?
Gehört wird, was gefällt! Ich habe keine bestimmte Musikrichtung, auf die ich mich festlege. Von Rock bis Klassik ist alles dabei.
Wie gehen Sie mit kreativen Blockaden um?
Ich versuche, meinen Kopf freizubekommen. Hier hilft Spazieren, Radfahren, Kunst oder Kultur, je nach Stimmungslage.
 
Etwas Abstand fokussiert den Blick auf das Wesentliche und führt zu neuen Ideen.
Wie präsentieren und vermarkten Sie Ihre kreativen Arbeiten?
Ich habe bislang nur an Kunstausstellungen teilgenommen.
 
Zukünftig plane ich eine Website und den Ausbau des Instagram-Accounts.
Welche Tipps haben Sie für andere OfG-Teilnehmer, die gerade an ihrer Abschlussaufgabe sitzen?
Herrscht Zeitdruck, hilft Struktur. Das Wichtigste ist, in das „making“ zu kommen. Hier helfen die Techniken, die man im Kurs gelernt hat.

Die Idee

Stühle faszinieren mich! Sie sind so einfach und doch so komplex. Hier kommt es eben nicht nur auf das Design an, sondern auch auf die Ergonomie sowie die Haptik. Auch Nachhaltigkeit spielt hier eine Rolle.

Aufmacher

Die Idee zur Gestaltung eines Outdoorstuhls habe ich schon lange im Kopf. Es galt aber auch, diesen zu bauen und im Alltag zu nutzen. Hier gilt es Werte zu schaffen, die hohen Anforderungen entsprechen: Chic, Style, elegant, alltagstauglich …

Die Umsetzung

Da die Materialien und Herstellverfahren dadurch limitiert waren, dass die Herstellung durch mich erfolgte, begann ich als Erstes mit der Abstraktion der Geometrie unter Berücksichtigung der Proportion.

Skizzen sind der Anfang jeder guten Gestaltung.
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Anschließend erfolgte die grobe Skizzierung. Die Detaillierung erfolgte in CAD. Ebenso wurde immer wieder optimiert, in Bezug auf Handling (Gewicht), Haptik und Proportion.

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Nachdem dies erfolgt war, erfolgten die Fleißaufgaben: Rendern und technische Dokumentation. Nicht Bestandteil der Arbeit, aber mein persönliches Ziel bis Q3/2025 ist Optimierung, der Bau eines Musters und schließlich die Herstellung von 6 bis 8 Stühlen.

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Fazit

„Sehr positiv“ und „sehr inspirierend.“

Der Kurs hat mich persönlich nach vorn gebracht. Das war für mich eine Bereicherung. Nicht nur das Vermitteln von Wissen, das Erlernen von Fähigkeiten und das direkte Feedback von Herrn Horst Sondergeld (vielen Dank hierfür, es war mir eine Ehre!) sind hier zu erwähnen. Abschließend sei noch die Flexibilität, den Kurs anzuhalten, zu erwähnen. Dies gibt einem die Möglichkeit, alles nach seinen Bedürfnissen anzupassen.

TestimonialsundDozenten

Matthias Rudkowski
OfG-Absolvent / Produktdesign
instagram.com/mrk.designthink


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