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Meine Abschlussarbeit in UX/UI-Design an der OfG: Erstellung eines UX-Konzepts für die App „WAHL-HALLA“

OfG-Absolvent Athanasios Tsintsaris hat im Rahmen seines Abschlussprojekts UX/UI-Design an der OfG eine besondere App gestaltet: „WAHL-HALLA“. Die App, die gezielt junge und politisch weniger interessierte Menschen anspricht, bereitet die Themen der kommenden Bundestagswahl am 23. Februar auf eine verständliche und ansprechende Weise auf.

In diesem Beitrag wird der Entwicklungsprozess der App – von der Zielgruppenanalyse bis hin zum finalen Screen Flow – näher beleuchtet.

Ein paar Fragen zum Einstieg:

Wie sieht Ihr Setting aus? Womit arbeiten Sie?

Die Hardware ist komplett von Apple, darunter ein MacBook Pro, das mit einem größeren Apple Cinema Display verbunden ist. Ein iPad und ein iPhone gehören selbstverständlich dazu, auch zum Testen von responsiven Prototypen.

Meine Designs erstelle ich mit der Adobe Creative Cloud und nutze dabei überwiegend InDesign, Adobe XD, Illustrator und Photoshop. Auch Figma kommt beim Design von User-Interfaces zum Einsatz. Ein Notizbuch ist ebenfalls nie verkehrt …

Welche Techniken und Tools nutzen Sie, um ein Konzept zu entwickeln und kreative Ideen zu generieren?
Überwiegend kommt die Triple-Diamond-Methode zum Einsatz. Die drei Bereiche „Discover“, „Develop“ und „Deliver“ sind aus meiner Sicht existenziell für das erfolgreiche Konzipieren und Entwickeln von Designprojekten.
 
Mit dem Tool „miro“ kann ich erste Moodboards, Mindmaps oder auch konkrete Strukturen erstellen und wichtige Informationen gezielt an einem Ort sammeln. Der Vorteil: ich kann von jedem Gerät darauf zugreifen, ob im Büro oder von unterwegs.
Welche Musik hören Sie am liebsten beim Arbeiten?

Da ist so einiges dabei, von Chillout-Sounds bis zu griechischem Softrock. In Hochphasen oder kurz vor einer Abgabe bleibt die Musik auch gerne mal aus.

Wie gehen Sie mit kreativen Blockaden um?

Kurze oder längere Pausen sind da meistens schon hilfreich und natürlich kleine Spaziergänge an der frischen Luft. Zudem ist ein Blick auf Behance oder andere Plattformen nicht verkehrt, auch auf Instagram findet man gute Inspiration oder auch lustige Sachen, Stichwort: „Designers Humor“. 

Wie präsentieren und vermarkten Sie Ihre kreativen Arbeiten?

Wenn es meine Zeit zulässt, nutze ich hierfür LinkedIn, Xing, Instagram und Behance.

Selbstverständlich kommen spannende und wichtige Projekte auf meine Website.

Welche Tipps haben Sie für andere OfG-Absolventen, die gerade an ihrer Abschlussarbeit sitzen?

Falls ihr zwischen verschiedenen Aufgaben auswählen könnt, nehmt euch die schwierigste Aufgabe vor, das hat den größten Lerneffekt und bereitet euch ideal auf reale Projekte vor. 

Die Idee

Aufgrund der aktuellen politischen Entwicklung in der Bundesrepublik Deutschland hatte ich mich dazu entschlossen, ein UX-Konzept für eine neue App zu entwickeln, die sich mit der kommenden Bundestagswahl beschäftigt.

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Der Hintergrund und die Zielgruppe

Die App mit dem Namen „WAHL-HALLA“ (ein Wortspiel, angelehnt an „Valhalla“ aus der nordischen Mythologie) richtet sich in erster Linie an jüngere und politisch weniger interessierte Menschen, insbesondere Erstwählerinnen und Erstwähler. Durch den Namen „WAHL-HALLA“ sollen sie auf eine eher lockere Art eingeladen werden, sich mit den politischen Themen unserer Zeit zu befassen, sich gezielt zu informieren und eine eigene Meinung zu bilden, welche Partei die eigenen Interessen am besten vertritt.

Zur erweiterten Zielgruppe gehören aber auch politisch Interessierte und allgemeine Wähler, die sich intensiv mit den Wahlprogrammen der Parteien auseinandersetzen und sich einen schnellen Überblick verschaffen und fundierte Entscheidungen treffen möchten.

Das Ziel der App

Ziel der App ist es, kurz und knapp, aber dennoch fundiert über die einzelnen Inhalte der Parteien zu informieren und die jeweiligen Unterschiede hervorzuheben. Zudem sollen aktuelle Umfragewerte informativ und visuell ansprechend dargestellt sowie weitere Informationen, beispielsweise über das nächste Wahllokal in der Nähe der User oder das politische System in Deutschland, angeboten werden.

Das Vorgehen

Nachdem die wichtigsten Funktionen der App feststanden, widmete ich mich einer intensiven Zielgruppen- und Konkurrenzanalyse sowie dem Erstellen von User-Personas und Use Cases. Auf dieser Grundlage wurden die anfänglichen Funktionen der App angepasst, optimiert bzw. entsprechend erweitert.

Das Design

Die einzelnen Screens der App habe ich als Vorab-Wireframes in Adobe XD gestaltet, bevor diese für die Erstellung des Screen-Flows exportiert wurden. Ein erster Screen Flow ist bereits in XD in der Sektion „Prototyp“ zu sehen

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Die Informationsarchitektur & der Screen Flow

Im Anschluss konnte ich die Informationsarchitektur und den Screen Flow erstellen und finalisieren. Hierfür nutzte ich das Tool „miro“, das für solche Aufgaben aus meiner Sicht hervorragend geeignet ist.

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Abb_06

Die Screen Flow Erstellung war gedanklich am forderndsten bei der Entwicklung des UX-Konzeptes und hatte mehrere Phasen bis zur Finalisierung, hier sieht man die vorletzte sowie die finale Version:

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Fazit

Die Weiterbildung zum UX/UI-Designer und insbesondere die Abschlussarbeit waren für mich persönlich sehr spannend und aufschlussreich. Meine bisherige Erfahrung im Erstellen von User-Interfaces konnte ich festigen und teilweise auch neue Einblicke gewinnen.

Am meisten hat mich jedoch das vierte Modul begeistert, das mich näher an den für mich wichtigsten Part „UX-Design“ herangeführt hat. Hier konnte ich definitiv am meisten lernen und eine umfangreiche, teilweise fordernde, aber am Ende erfolgreiche Abschlussarbeit leisten.

Mit diesem Hintergrundwissen sehe ich realen Projekten im Bereich UX/UI-Design mit Vorfreude entgegen.

TestimonialsundDozenten

Athanasios Tsintsaris
OfG-Absolvent / UX/UI-Design
instagram.com/kleon.studio
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