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Meine Modulaufgabe in Produktdesign an der OfG: „Kinderspielzeug“

Erleben Sie die fesselnde Modularbeit des talentierten OfG-Teilnehmers Maik Vanselow aus dem Onlinekurs Produktdesign. Kreativität und Funktionalität verschmelzen zu einem einzigartigen Produkt, das mit seiner Modularität und innovativen Ästhetik beeindruckt.

Ein paar Fragen zum Einstieg:

Wie sieht Ihr Setting aus? Womit arbeiten Sie?
Ich nutze für meine Arbeiten ein Apple MacBook Air M2 und ein iPad Air M1. Die Apple-Produkte arbeiten hervorragend miteinander, was ich sehr schätze. Meine Zeichnungen fertige ich mit Papermate-Filzstiften an und für die Schattierungen nutze ich mehrere graue Copic-Marker. Aufgrund meiner Nebenbeschäftigung habe Zugriff auf mehrere 3D-Drucker. Diese dienen mir für die Erstellung von Prototypen, da ich damit ein direktes Abbild von digital erstellten Entwürfen bekomme.
Welche Techniken und Tools nutzen Sie, um ein Konzept zu entwickeln und kreative Ideen zu generieren?
Für mich ist das wichtigste, dass ich die Bedürfnisse des Kunden erfülle. Um dies zu erreichen, erschaffe ich mir zum Beginn der Arbeiten Personas, als einen fiktiven Charakter, die verschiedene Bedürfnisse und Eigenschaften haben. Ich denke mir dabei deren komplettes Leben aus und stelle mir Szenen vor, in welchen sie mit meinem Produkt interagieren. Daraus kann ich wunderbar Anforderungen an mein Produkt ableiten. Anschließend schaue ich nach bestehenden Lösungen und sammle diese in einem Moodboard. Ich untersuche, wie die bestehenden Lösungen meine Anforderungen erfüllen und wo mein Produkt besonders herausstechen kann. Dann fange ich einfach an zu skizzieren und schaue, wo mich meine Gedanken hinführen.
Welche Musik hören Sie am liebsten beim Arbeiten?
Ich höre bei der Arbeit am liebsten Lo-Fi Musik. Dieses Genre lässt einen sehr gut konzentrieren, klingt aber dennoch nicht zu monoton.
Wie gehen Sie mit kreativen Blockaden um?
Bei Gedankenblockaden habe ich verschiedene Techniken, mit denen ich versuche diese zu überwinden:
 
1. Versuche ich mich noch weiter in meine Personas hineinzuversetzen. Ich stelle mir ihren Alltagsablauf vor und wie sie mit meinem Produkt interagieren würden. Dabei stelle ich mir bildlich vor, wie sie mein Produkt in die Hand nehmen und wie sie die verschiedenen Funktionen bedienen würden. Ist etwas zu kompliziert oder unverständlich, wird es geändert.
 
2. Ich schaue mir bisherige technische Lösungen an und überlege, was deren größte Schwachstelle ist. Diese Schwachstelle ändere ich so um, dass es bei meinem Produkt das herausstellende Merkmal ist. Dadurch generiere ich Produkte, die sich besonders vom Markt abheben.
 
3. Wenn ich wirklich eine komplette Blockade habe, greife ich gerne auf AI-Tools zurück und lasse mir mit verschiedenen Stichwörtern Produktbilder generieren. Dabei kommt nicht immer etwas Sinnvolles heraus, jedoch kann man feste Denkmuster durchbrechen.
Wie präsentieren und vermarkten Sie Ihre kreativen Arbeiten?
Da ich mich noch weit vor meiner Abschlussarbeit befinde, begrenze ich meine Veröffentlichungen auf einen sehr kleinen Kreis. Besonders herausragende Erfolge teile ich gerne auf meinem LinkedIn Profil.
Welche Tipps haben Sie für andere OfG-Teilnehmer, die gerade an einer Modulaufgabe sitzen?
Bis jetzt habe ich für mich entdeckt, dass es besser ist stetig ein bisschen an einem Thema zu arbeiten als in einem kurzen Zeitraum sehr viel schaffen zu wollen. Der Kopf hat nur eine begrenzte Kapazität und benötigt regelmäßige Pausen um Eindrücke zu verarbeiten oder neue Ideen zu finden.

Die Idee

Bei dem Projekt wollte ich eine geometrisch einfache Bauteile kombinieren, welche trotzdem zusätzliche Reize für das Kind generieren. Zwar sind Kinder, je nach Alter, vermutlich sehr genügsam, was ihr Spielzeug angeht, jedoch wollte ich, dass das junge Kinderauge einen zusätzlichen Bewegungsreiz wahrnimmt und an das Spielzeug fesselt.

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Aus diesem Grund habe ich mir eine Mechanik ausgedacht, welche die kleinen Beine eines Alpakas durch die Rotation der Räder in eine oszillierende Bewegung versetzt. Dadurch soll der Eindruck entstehen, als wenn das Tier durch das Zimmer laufen würde.

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Die verwendeten Komponenten sind dafür zweidimensional ausgeführt, damit die Fertigung möglichst einfach ist. Die einfache Geometrie sorgt weiterhin dafür, dass die Bewegungsfunktion umso mehr in den Fokus der Betrachtung gerückt wird.

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Render_Seite

Fazit

Während der Bearbeitung der Aufgabe habe ich gemerkt, dass die eigenen Stärken und Vorlieben bei jedem Menschen anders verteilt sind. Ich bin Maschinenbauingenieur und führe mich aus diesem Grund sehr wohl bei technischen Problemen. Dort kann ich meine Stärken ausspielen und habe gewisse Vorteile. Bei der jetzigen Aufgabenstellung konnte ich mich nur sehr schwer in das Thema hineindenken und mein Wissensschatz war nicht nutzbar. So wird vermutlich jeder Produktdesigner seine favorisierten Themen haben, auf die er sich spezialisiert.

Trotzdem hat das Thema mir wieder wichtige Einblicke ermöglicht und meinen Erfahrungsschatz vergrößert. Das Verlassen der Komfortzone ist ein wichtiger Teil des Lernens und deswegen absolut notwendig.

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Maik Vanselow
OfG-Teilnehmer / Produktdesign
instagram.com/maik-vanselow


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