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Meine Abschlussarbeit in 3D-Design an der OfG: „Kettenreaktion“

Für OfG-Absolventen Fabian Weidler stand sofort fest, dass seine Abschlussarbeit eine Kettenreaktion sein sollte. Diese Wahl ergab sich aus verschiedenen Gründen. Einerseits lag es nahe, da das letzte Modul des Kurses die Simulation von Physik in den Vordergrund stellte. Andererseits faszinierten ihn schon immer Kettenreaktionen. In diesem Making-of wird deutlich, wie er seine Leidenschaft für 3D-Design und seine Begeisterung für physikalische Simulationen in einer beeindruckenden Abschlussarbeit vereinte. Tauchen wir nun in die Welt seiner Kreativität ein.
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Ein paar Fragen zum Einstieg:

Wie sieht Ihr Setting aus? Womit arbeiten Sie?
Zu Beginn hatte ich nur meinen 10 Jahre alten Laptop, der mit der Software gerade noch so zurechtkam. Da ich aber ohnehin schon länger mit dem Gedanken gespielt hatte, mir einen neuen Rechner anzuschaffen, habe ich den Kurs der OfG hierfür zum Anlass genommen und mir einen top modernen Hochleistungsrechner zusammenstellen lassen, der mir die Arbeit spürbar erleichtert hat. Dazu habe ich mir auch gleich zwei neue 27 Zoll 4K Monitore angeschafft, da ein Bildschirm im kreativen Arbeitsprozess oft nicht ausreicht.
Welche Techniken und Tools nutzen Sie, um ein Konzept zu entwickeln und kreative Ideen zu generieren?
Inspiration findet sich überall, sei es in der Natur, im Fernsehen oder den sozialen Medien. Im letzten Fall speichere ich mir entsprechende Beiträge oft ab oder erstelle Playlists, um im Bedarfsfall leichten Zugriff darauf zu haben.
Welche Musik hören Sie am liebsten beim Arbeiten?
In der Regel höre ich beim Arbeiten keine Musik, da ich meine Ruhe brauche. Wenn ich dann aber doch mal Musik höre, darf es außer Schlager gerne alles Mögliche sein.
Wie gehen Sie mit kreativen Blockaden um?
Aufhören! Alles andere hilft nur bedingt. Die besten Ideen kommen immer dann, wenn man sie nicht erwartet und gerade mit etwas völlig anderem beschäftigt ist.
Wie präsentieren und vermarkten Sie Ihre kreativen Arbeiten?
Bislang habe ich meine Arbeiten über LinkedIn veröffentlicht, da ich eine Festanstellung als 3D-Designer anstrebe und dadurch meine Aussichten auf Jobangebote erhöhen möchte.
Welche Tipps haben Sie für andere OfG-Absolventen, die gerade an ihrer Abschlussarbeit sitzen?

Hängt euch nicht ewig an kleinen Details auf. Macht euch einen groben Zeitplan, was bis wann fertig sein sollte und haltet euch auch daran, damit ihr am Ende nicht unter Zeitdruck geratet.

Legt euch schon möglichst früh für eine Projektidee fest und verfolgt diese Idee auch konsequent. Mir ist es einmal passiert, dass ich eine Idee verfolgt habe, die mir relativ spät erst gekommen war. Allerdings habe ich sehr schnell gemerkt, dass ich damit sehr wahrscheinlich nicht fertig werde und habe mich für meine ursprünglich erste Idee umentschieden. Die ersten Ideen sind meiner Erfahrung nach also oftmals die besten.

Die Ideenfindung

Mir war fast sofort klar, dass ich eine Kettenreaktion als Abschlussarbeit entwickeln möchte. Einerseits war es für mich sehr naheliegend, da das letzte Modul die Simulation von Physik in den Vordergrund stellt, andererseits war ich schon immer fasziniert von Kettenreaktionen und schaue sie mir immer wieder gerne an.

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Der Anfang

Der Grundgedanke war, dass an einer Wand mehrere Mechanismen nacheinander ausgelöst werden und am Ende in ein großes Dominofeld fallen werden. Ich habe mich also zuerst nach den genauen Maßen eines Dominosteins erkundigt und einige Testläufe mit einem ersten Wendemechanismus simuliert.

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Von da an hat sich der Ablauf größtenteils spontan und aus dem Bauch raus Stück für Stück weiterentwickelt.

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Die Kanone

Die Idee zur Kanone kam mir relativ spät, da ich noch keinen richtigen Anfang für meine Animation hatte. Die erste Kugel kam zunächst einfach aus dem Nichts. Ich habe auch keine bestimmte Kanone nachgebildet, sondern Elemente verschiedenster Vorlagen, sowie eigene Ideen miteinander kombiniert, um ein stimmiges Gesamtbild zu erzeugen.

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Zur Erzeugung von Feuer und Rauch konnte ich außer dem Partikelsysteme einsetzen, die ebenfalls im theoretischen Teil des letzten Moduls behandelt wurden.

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Das Ergebnis

Fazit:

Der Onlinekurs 3D-Design hat mir zugleich breite und tiefe Einblicke in die Welt der 3D-Modellierung und Animation gegeben. Die Projekte waren recht offen gestaltet und gaben dadurch sehr viel Freiraum, um die eigene Kreativität einzubringen und auszuweiten. Unerwartete Probleme haben dazu angeregt, andere Herangehensweisen auszutesten, die am Ende zum gewünschten Ergebnis führen, und wenn doch mal nichts mehr ging, stand der Dozent sehr zeitnah mit konstruktivem Feedback zur Verfügung.

Alles in allem kann ich diesen Kurs auf jeden Fall weiterempfehlen!

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Fabian Weidler
OfG-Absolvent / 3D-Design
linkedin.com


Sollten Sie Interesse am 3D-Kurs oder weitere Fragen haben, melden Sie sich gerne bei uns!