
Meine Abschlussarbeit in Fotografie an der OfG: „Storytelling“
Gina Wennesz, Absolventin des staatlich zugelassenen Onlinekurses Fotografie an der Online-Schule für Gestaltung (OfG), hat eine bemerkenswerte Bilderserie geschaffen, die durch ihre eindrucksvolle Erzählkraft besticht. Ihre Idee war es, eine Geschichte zu erzählen, die durch Gefühle geleitet wird.
Um diese Vision zum Leben zu erwecken, hat Gina eine Collage mit vier Bildern erstellt, die untereinander angeordnet sind. Diese Anordnung lenkt den Blick des Betrachters und ermöglicht es, die Geschichte in einer fließenden Sequenz zu erleben.
Für den gewünschten cineastischen Look fügte sie ihren Bildern eine leichte Körnung hinzu, die an das Aussehen von Film erinnert. Ein weiteres wichtiges Element ihrer Serie sind die Farben. Sie legte großen Wert darauf, dass die Farben harmonieren und eine warme Atmosphäre schaffen, anstatt zu kühl zu wirken.
Mit dieser durchdachten Herangehensweise zeigt Gina Wennesz, wie kraftvoll und emotional fesselnd Fotografie sein kann.
Ein paar Fragen zum Einstieg
Die Ideenfindung
Ich hatte mich durch das Feedback meines Dozenten über die Gefühle Zufriedenheit und Freiheit informiert, im Internet sowie in Zeitschriften und in der Zeitung.
Bild 1:
Hierbei bin ich auf die Begriffe Ruhe, Lächeln, Wind, Vögel und das Weite gestoßen und wollte diese in meine Bildreihe einbringen.
Bild 2:
Meine Idee war deshalb, eine Geschichte zu erzählen anhand dieser Gefühle. Ich hatte die Idee, diese Serie in einer Collage abzugeben, 4 Bildern untereinander, sodass die Reihenfolge der Bilder das Auge leitet.
Bild 3:
Ich wollte einen cineastischen Look, deswegen habe ich eine Körnung bei den Bildern hinzugefügt, um es ein wenig mehr nach Film aussehen zu lassen.
Bild 4:
Außerdem war es mir wichtig, dass die Farben alle miteinander gut funktionieren und nicht zu kühl sind.
Abschlusspräsentation:
Da ich finde, dass mein Bildstil dieses Konzept sehr unterstützt, wollte ich viel Ruhe in die Bilder einbringen. Der Gedanke war deswegen, eine Person mit der Natur zu verbinden, da mich die Zeit in der Natur erden lässt und ich so gelassener bin. Mir war wichtig, dass es ein Ort ist, mit dem ich mich selbst identifizieren kann. So konnte ich das Beste aus der Location und dem Model herausholen.
Ich hatte mich demnach schon Wochen vorher informiert, um einen passenden Spot zu finden. Da derzeit der Füssener Forggensee leer war, habe ich mich für ihn entschieden. Durch seine Weite, durch den ausgelassenen See gibt er einem das Gefühl von Freiheit. Das wurde bei unserem Shooting unterstützt, da wir komplett alleine dort waren. Zudem wollte ich ein eher trübes Wetter, damit die Sonne so wenig Schatten wirft wie möglich, um keine Unruhe im Bild zu schaffen.
Der See ist durch Wälder von dem Lärm der Straße geschützt und man hört dort nur die zwitschernden Vögel, die in den restlichen Pfützen baden. Durch meinen Dozenten Herrn Seewald hatte ich im Kopf auch ein Bild von der Umgebung einzubringen, was hier sehr gut funktioniert hat, um noch mehr Ruhe mit in die Bilder zu bringen. Ich wollte Harmonie zwischen Nahaufnahmen und Landschaftsaufnahmen schaffen, sodass alle Bilder einzeln, aber auch zusammen gut funktionieren.
Mein Fazit
Gina Wennesz
OfG-Absolventin / Fotografie
ginaartphotography.de
instagram.com/ginaartphotography
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