
Meine Abschlussarbeit in Grafikdesign an der OfG: „Corporate Design Branding Ori•Gin“
Ein paar Fragen zum Einstieg:
Die Idee
Die grobe Idee hierzu schlummerte in mir schon weit vor der Abschlussarbeit, als ich Anfang des Jahres 2023 nach über 12 Jahren wieder einmal das Ursprungsland meiner Eltern besuchen konnte. Durch die vielen Eindrücke und Erfahrungen, die ich sammeln konnte, war mir klar, dass ich etwas in Verbindung zu Vietnam erstellen wollte. Dass es am Ende dann ein Gin geworden ist, war auch für mich überraschend, aber dieser „Schnapsidee“ wollte ich nachgehen und schlussendlich ausarbeiten.
Das Thema meiner Abschlussarbeit war dann somit ein fiktiver, vietnamesischer Gin, der exklusiv in Vietnam hergestellt werden soll.
Das Konzept
Bei meinem Gin mit dem Namen „Ori•Gin“ war mir wichtig, dass das Branding hochwertig wirkt und aus der Masse hervorsticht.
Ori•Gin leitet sich ab aus den Wörtern „Original“ und „Gin“ – aus denen zusammen das Wort „Origin“ entsteht, was übersetzt „Ursprung“ bedeutet und somit den Ursprung meiner Eltern, sowie den des Gins widerspiegelt.
Die Vision für Ori•Gin in Vietnam ist es, eine führende vietnamesische Gin-Marke zu werden, die für ihre einzigartigen Aromen, hochwertigen Zutaten und ihre Verbindung zur vietnamesischen Kultur und Natur bekannt ist.
Die Bildwelt
Mir war von Anfang an klar, dass ich für die Visualisierung des Gins keine 08/15 Flaschen-Mock-ups verwenden wollte. So habe ich mir selbst die Herausforderung gestellt, ansprechende Produktfotografien zu erstellen. Also habe ich mich dann auf die Suche nach passenden Flaschen gemacht, die sich von der typischen Flaschenform abhebt.
Im nächsten Schritt habe ich mir überlegt, wie ich die Gin-Dummys erstellen und inszenieren kann, um zu meinem Wunschergebnis zu gelangen.
Behind the Scenes
Gibt es den Gin nun wirklich oder wie habe ich die Flaschen präpariert, damit es so realitätsnah aussieht?
Nun, die Flaschen sind einfach mit Leitungswasser gefüllt und bei der Sonderedition des Gins habe ich den Inhalt mit Wasserfarbe eingefärbt, damit der Inhalt die schöne rosa Farbe bekam. Die Etiketten habe ich auf Stickerpapier ausgedruckt und auf die Flaschen geklebt. Anschließend, mit einer goldenen Folie dem Ganzen den Feinschliff verpasst. So entstanden die Flaschen und ich konnte ein „fertiges“ Produkt in Händen halten.
Für die Stimmungsbilder bin ich auch noch mal kreativ geworden und habe mit ein bisschen Garnitur, Fake-Eiswürfel, Sprudelwasser und Saft die Cocktails „gemixt“ und so meinen Bildern eine Note Echtheit eingehaucht.
Fazit
Als bereits ausgelernte Mediengestalterin habe ich mich für das einjährige Fernstudium entschieden, da ich seit einigen Jahren nicht mehr viel im kreativen Gestaltungsbereich arbeite und mich sehr „out of the loop“ gefühlt habe und mir das kreative Schaffen somit sehr gefehlt hat.
Der Kurs hat mir in den ersten Monatsmodulen sehr geholfen, meine Kenntnisse wieder aufzufrischen und in den letzten paar Modulen auch wieder neues Wissen vermittelt. Der Kurs hat mir sehr viel Spaß gemacht und die Liebe und das Gespür zur Gestaltung (insbesondere dem Thema Branding) wieder entfacht.
Huyen-Chau Do
OfG-Absolventin / Grafikdesign
instagram.com/heartcreations.design
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