Produktdesign an der OfG

Meine Abschlussaufgabe in Produktdesign an der OfG: „Möbelstück und zwar Hocker“

Erleben Sie die spannende Modularbeit des talentierten OfG-Teilnehmers Darios Rall aus dem Onlinekurs Produktdesign. Kreativität und Funktionalität verschmelzen zu einem Design-Hocker, das mit seiner Modularität und innovativen Ästhetik beeindrucken kann.

Ein paar Fragen zum Einstieg:

Wie sieht Ihr Setting aus? Womit arbeiten Sie?
Ich habe ein offenes Arbeitszimmer, so fühle ich mich nicht eingeengt und erreiche meine geliebte Espressomaschine mit einem Katzensprung. Apple MacBook Pro und Eizo Bildschirm sind für mich die wertvollsten Arbeitsgeräte. Natürlich greife ich auch zu klassischen Methoden wie Zeichnen mit Stiften.
Welche Techniken und Tools nutzen Sie, um ein Konzept zu entwickeln und kreative Ideen zu generieren?
Durch die Nacht- und Tagesträume, Meditationen, einsame Spaziergänge und Joggen entspringen in meinem Kopf Ideen für die Projekte.
Und diese Grundideen entwickele ich schnell an der Tafel oder auf Papier weiter.
Welche Musik hören Sie am liebsten beim Arbeiten?
Meistens höre ich Elektro beim Brainstorming, Mindmapping und Moodboarding.
Wenn ich die Projekte am Computer umsetze, ist mir die Stille lieber (ich bin es gewohnt, da ich fast ein ganzes Leben lang stark schwerhörig war).
Wie gehen Sie mit kreativen Blockaden um?
Falls ich genügend Zeit habe, lasse ich das Projekt liegen und mache am nächsten Tag weiter.
Ansonsten einfach wahllos und ziellos auf Papier Skizzen zeichnen.
 
Wie präsentieren und vermarkten Sie Ihre kreativen Arbeiten?
Die Projekte habe ich damals auf Instagram gepostet.
Natürlich habe ich sie auch im Familien- und Freundeskreis
präsentiert.
Welche Tipps haben Sie für andere OfG-Teilnehmer, die gerade an einer Modulaufgabe sitzen?
Sie sollen genug Zeit für die Abschlussarbeit einplanen und entspannt angehen.
Und einfach Pause einlegen und spazieren gehen, falls irgendwie nicht mehr funktioniert.
Die besten Ideen kommen unerwartet!

Die Idee

Mein Projekt war, einen nachhaltigen Hocker zu entwerfen, der nachhaltig ist und aus „einfachen“ Teilen besteht. Dazu soll er wie ein Designerstück aussehen!

Drawstool

Der Hocker sollte keine Schrauben- und Klebeverbindungen enthalten. Ich habe mich für Bambus als Rohstoff entschieden, da es schnell wachsend und widerstandsfähig ist.

sketchfinal

Durch die spezielle, (aus)gefräste Steckverbindung kann man den Hocker in sekundenschnelle montieren und demontieren.

SreenshotRhino

Die gepressten Bambusbretter werden durch das Biegeverfahren in Formen gebogen.

xbowstool

Zerlegt können sehr viele Hocker verstaut werden, da die Formen zueinanderpassen. Den Hocker kann man auch als Deko-Objekt, unter anderem für Pflanzen oder Skulpturen, verwenden.

Fazit

Es war eine große Herausforderung für mich, einen Hocker nach den oben genannten Kriterien zu entwickeln!
Ich konnte durch die Abschlussarbeit lernen, wie man ein Projekt von A bis Z durchzieht und hatte dadurch viel Fun, leider aber auch Enttäuschungen. Unzählige Entwürfe zu verwerfen, gehören zum Job!
Wichtig ist, was möchte ich mit meinem Projekt erreichen und wen überzeugen!

Durch den Kurs konnte viel über diesen Bereich erfahren, was spannend war. Danke OfG!

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Darios Rall
OfG-Teilnehmer / Produktdesign


Sollten Sie Interesse am Produktdesign-Kurs oder weitere Fragen haben, melden Sie sich gerne bei uns!