OfG Klaus Tröger

Meine Modulaufgabe in Fotografie an der OfG: „Analog (-ien)“

Entdecken Sie die faszinierende Welt der Makrofotografie durch die Linse von OfG Fotografie-Absolvent Klaus Tröger. Er konzentriert sich auf das Kleine und Feine. Seine Leidenschaft für die Makrofotografie offenbart eine Welt voller verborgener Wunder und Details, die oft im Großen übersehen werden.

Während seiner Zeit an der OfG entwickelte Klaus Tröger eine tiefe Faszination für die unsichtbaren Details unserer Umwelt. Seine Fotografien sind mehr als nur Nahaufnahmen – sie erzählen Geschichten. Aber bitte, Sie sind eingeladen, die Welt aus einer neuen, vergrößerten Perspektive zu betrachten.

Ein paar Fragen zum Einstieg

Wie sieht Ihr Setting aus? Womit arbeiten Sie?

Alle Bilder sind mit meiner Nikon D7500 und dem Sigma Macro 105 mm F2.8 EX DG OS HSM entstanden. Ich bin Nikon und hier dem APS-C-Sensor seit Jahren treu geblieben. 

Outdoor verlasse ich mich auf das DSLR-Flagship von Nikon, die D500 (leider wurde auch hier mittlerweile die Produktion zugunsten von DSLM eingestellt)

Zusätzlich habe ich Zwischenringe (Kenko Extension Tubes) mit 12, 20 und 36 mm teilweise hintereinander verwendet - bei allen Bildern natürlich ISO 100 und Stativ. Wichtig bei Verwendung eines Statives: Vibrations-Kompensation (OC/VC etc. AUS !)

Meine HAVOX FotoBox (60x60 cm) mit 4 dimmbaren Tageslicht-LED-Lampen liefert mir, wenn nötig, die entsprechende Rundum-Beleuchtung, ein kleiner Dauerlichtwürfel, mit einer aufgesetzten “Snoot” (Spot-Vorsatz) ein Streiflicht.

Welche Techniken und Tools nutzen Sie, um ein Konzept zu entwickeln und kreative Ideen zu generieren?

Am Anfang steht die Aufgabe, gedanklich überprüfe ich mein Equipment und ob es für das Shooting reicht. Da ich ein recht spontaner Mensch bin, starte ich, wenn die Zeit es erlaubt. 

Indoorshots setzte ich wesentlich leichter um als Outdoor, da hier (mit absoluter Priorität) mein Labrador-Partner Pino immer dabei und damit eine wirkliche Planung eigentlich selten möglich ist. Die Planung passiert nur im Kopf!

Welche Musik hören Sie am liebsten beim Arbeiten?

Je nach Stimmung aktuelle Charts oder Musik aus meiner Jugend, den 1980er Jahren.

Wie gehen Sie mit kreativen Blockaden um?

Raus mit dem Hund – egal bei welchem Wetter!

Wie präsentieren und vermarkten Sie Ihre kreativen Arbeiten?

Als Technischer Vorstand und Verantwortlicher für IT und SocialMedia
im Nürnberger Photoklub am Liebsten digital

Instagram:

Nürnberger Photoklub
Shoot4More Fotografie
Klaus Tröger

oder als Nebenberuf über die eigene Webseite
Shoot4More Fotografie

Im DVF Bayern nehme ich als Mitglied aber auch an Ausstellung und
Wettbewerben teil.

Welche Tipps haben Sie für andere OfG-Teilnehmern, die gerade an ihrer Modularbeit sitzen?

Nehmt die Chance wahr, Euch wirklich und strukturiert weiterzuentwickeln!
Die OfG und ihre fantastischen Dozenten warten nur darauf, Euch zuunterstützen. Unabhängig davon, ob ihr das Gelernte weiterhin “nur” als Hobby- oder Amateur-Fotograf verwenden oder, wie ich, zumindest den Nebenberuf als Fotograf “ausprobieren” wollt, es lohnt sich !

Die Ideenfindung

Als Sammler von altem Analog-Equipment war mein Thema relativ schnell klar … etwas, das der Durchschnittsmensch heutzutage nicht mehr oder nur sehr wenig kennt – vor allem im Detail …

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Bild 1: Vorsicht scharf!

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Das Objektiv einer AGFA Isolette II – und zwar so richtig mit Strukturen. Die Idee war hier zusätzlich, die Blendeneinteilung auf dem Einstell-Ring durch die den wirklichen Schärfetiefeverlauf im Bild zu visualisieren


Bild 2: Am Rad drehen:

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Eine alte Taschenuhr, ihre Zahnrädchen und das Schwungrad. So vergrößert aufgenommen und ohne die sichtbare Uhr an sich – der Betrachter muss erst einmal raten, worum es sich handelt.


Bild 3:  Scheibchenweise:

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Die Blendenlamellen einer AGFA Isolette 2. Mit der Lichtführung habe ich so lange experimentiert, bis ich den schon fast plastischen Look und sichtbaren Strukturen im Metall erreichen konnte.


Bild 4: Wind me up:

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Die Gewindestange eines Makro-Schlittens, aufgenommen mit Streiflicht von unten links, sodass die Tiefen des Gewindes nicht mehr komplett ausgeleuchtet sind.  Linienführung von unten links nach oben rechts, um den Blick des Betrachters durch das Bild zu führen.


Bild 5: Wie eine Fahne im Wind:

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… natürlich nicht, das ist die Anweisung für den anzuwendenden Analog-Entwicklungsprozess an das entwickelnde Labor.


Bild 6: Abtauchen:

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Analog oder digital, das ist hier die Frage?

Als berufsmäßiger IT-Supporter habe ich mir mein Arbeitsgerät mal etwas genauer und aus einer bewusst tiefen Kamera-Position angesehen … und festgestellt, dass sich diese ebenfalls perfekt für ein Bild eignet – und noch dazu zumindest am Anfang ebenfalls analog ist – der Bilder-Kreis
der Analogien schliesst sich …

Mein Fazit

Bewusst kreativ sein und auch mal wirklich planen zu können (wenn auch kurzfristig) hat definitiv seinen Reiz – Wiederholung garantiert!  Denn nur durch Planung entstehen wiederholbare Bilder !

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Klaus Tröger
OfG-Absolvent / Fotografie
shoot4more.de


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