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Meine Modulaufgabe in Fotografie an der OfG: „Tiny World Miniaturen“

Entdecken Sie die faszinierende Welt der Makrofotografie durch die Linse von OfG Fotografie-Absolvent Aloys Trenz. Mit beeindruckender kreativer Meisterschaft und einer einzigartigen Herangehensweise fängt dieser die Schönheit der kleinen Dinge ein. Tauchen Sie ein in eine Welt der Details, unerwarteten Perspektiven und grenzenlosen Fantasie, die in jeder Aufnahme zum Ausdruck kommt. In diesem Beitrag werfen wir einen Blick auf die inspirierenden Makrobilder und entdecken, wie die Liebe zum Detail und die künstlerische Leidenschaft zu einer fesselnden visuellen Erzählung führen.

Ein paar Fragen zum Einstieg

Wie sieht Ihr Setting aus? Womit arbeiten Sie?
Mein Setting war:
 
  • Vollformat-Kleinbild-Systemkamera mit Fokus Bracketing Funktion - Aufnahmetisch
  • 2 Dauerlichtwürfel auf kleinem Stativ ggf. mit Spot
  • 1 Dauerlichtwürfel auf großem Stativ oben ggf. mit Spot
  • Das Objektiv war ein 100 mm Makroobjektiv F 2.8 mit 1,4-fachen Vergrößerung
 
Die einzelnen Bilder (Fokus Bracketing) habe ich über eine Software zusammengeführt und im Anschluss mit Lightroom Classic und Photoshop bearbeitet.
Welche Techniken und Tools nutzen Sie, um ein Konzept zu entwickeln und kreative Ideen zu generieren?
Meine Techniken und Tools sind hier eigentlich immer gleich. Zunächst entsteht ein Thema z. B. Urlaub – Stadtbesuch – spontane Idee oder wie hier eine Aufgabe. Dieses schlummert dann in mir und arbeitet. Ich muss das immer entstehen lassen und das braucht bei mir Zeit. Dann kommen mir manchmal Ideen oder Geistesblitze, die ich in einer Mindmap zusammenstelle. Diese wird immer feiner.
 
Da ich sehr gerne lese, nutze ich hier Bücher, die etwas mit meinem Thema zu tun habe und dann surfe ich etwas im Internet zu dem Thema, das alles fließt in meine gedankliche oder schriftlich fixierte Mindmap ein, manchmal sind es auch nur Stichworte, die ich mir unter OneNote sammele und dann später in die Mindmap einfließen. OneNote habe ich auch auf meinem Handy, sodass ich es immer im Zugriff habe. Bei mir muss das wachsen, meine kreativen Momente lassen sich nicht auf Knopfdruck aktivieren.
Welche Musik hören Sie am liebsten beim Arbeiten?
Meistens höre ich die aktuellen Charts im Radio. Manchmal höre ich Entspannungsmusik oder klassische Musik, je nachdem wie mir gerade zumute ist.
Wie gehen Sie mit kreativen Blockaden um?
Generell nutze ich Sport – hier hauptsächlich Radfahren und Indoorcycling – um den Kopf wieder freizubekommen. Für mich ist das manchmal die Reset-Taste, die ich benötige, um auf neue Gedanken zu kommen.
Wie präsentieren und vermarkten Sie Ihre kreativen Arbeiten?
Ich habe Fotografie als mein Hobby und Ausgleich neben einem relativ stressigen Job für mich entdeckt.
 
Vermarkten steht momentan nicht im Zentrum meiner Überlegungen, sollte sich in der Zukunft hier was ergeben, bin ich diesem aufgeschlossen gegenüber. Ich habe eine private Homepage, auf der ich meine Bilder veröffentliche und mich darüber freue, wenn mir Bekannte und Freunde Feedback darauf geben.
Welche Tipps haben Sie für andere OfG-Teilnehmern, die gerade an ihrer Modularbeit sitzen?
Die OfG-Schulung hat mich persönlich sehr weitergebracht. Meiner Meinung nach sind die wichtigsten Techniken hier sehr gut behandelt worden und ich bin froh, dass ich die Materialien auch weiterhin nutzen kann. Das ist die eine Seite.
 
Das für mich absolut Wichtige waren die Momente, in denen es bei mir Klick gemacht hat. Das waren im Wesentlichen drei Punkte.
 
1. Die Bedeutung von Licht – Bildgestaltung
 
2. Den Betrachter führen
 
... und ...
 
3. Mein absoluter wichtigster Punkt: Was will ich mit dem Bild aussagen, was ist das Thema?
 
Seitdem ich das für mich erkannt oder für mich entdeckt habe, fotografiere ich ganz anders. Es geht jetzt nicht mehr um Masse und Bilderflut, sondern mehr darum, wie ich etwas ausdrücken und gestalten möchte. Irgendwie hat mich das entschleunigt und hat mein Hobby tausendmal spannender, kreativer, interessanter und für mich schöner gemacht.

Die Ideenfindung

Ich habe etwas den Hang zum Skurrilen und zur Satire. Mit den Fotos wollte ich das zusammenbringen, „was nicht zusammengehört“. Das erste Thema, was mir aufgeblitzt ist, war „die Beerdigung im Aschenbecher“ und irgendwas mit Toilette und Geld (Geldsch … ).

Dann ging es darum, die passenden Modelleisenbahnfiguren zu finden.

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Bei der Suche ergaben sich dann weitere Themen aufgrund der angebotenen Figuren.

Dann habe ich das Thema zu den Fotos final festgelegt:

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Bild 1: Der Geldscheisser

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Bild 2: Staub bist Du … oder die Beerdigung im Aschenbecher

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Bild 3: Brand im iPhone in der Fire-App

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Bild 4: Malerarbeiten

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Bild 5: Reparaturarbeiten im Schlaraffenland

Wichtig waren mir hierbei auch die beiden Punkte Lichtführung und Bildgestaltung. Wie möchte ich den Betrachter führen, was soll ins Auge springen, wie soll der Betrachter im Bild geführt werden oder soll er das gerade nicht?

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Der letzte Punkt war dann die Überlegung, welche Technik benötige ich, was habe ich bereits an Equipment, was sich hier anbietet. – Fototisch – Makroobjektiv – Lichtwürfel. Meine Kamera bot die Funktion Fokus-Stacking und die entsprechende Software zur Weiterverarbeitung war vorhanden. Im letzten Punkt wurde dann das Set-up angepasst und verändert. Der Feinschliff erfolgte über Photoshop und Lightroom Classic.

Mein Fazit

Mir hat die Bearbeitung des Themas sehr großen Spaß gemacht. Ganz anders als noch vor Jahren schwebte bei allen Bearbeitungsschritten mein persönlicher Dreisatz in meinem Kopf: Was ist mein Thema? – kommt das rüber; passt die Lichtgestaltung dazu; wird der Betrachter entsprechend geführt.

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Aloys Trenz
OfG-Absolvent / Fotografie
https://aloys-peter-trenz.de/


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