
Meine Modulaufgabe in Produktdesign an der OfG: „Design Kletterschuh“
Ein paar Fragen zum Einstieg:
Die Idee
Meine Leidenschaft zum Klettern von Mehrseillängen brachte mich auf die Idee, eine bessere Lösung für bisherige Kletterschuhe in diesem Bereich zu finden. Kletterschuhe für diesen Zweck haben hohe Anforderungen. Sie müssen den Spagat zwischen einem festen Sitz am Fuß und genug Bequemlichkeit für den ganzen Tag schaffen. Mein Konzept dafür ist eine Konstruktion, die auf eine Schuhzunge verzichtet, mit einem Schnürsystem für festen Halt sorgt und sich mit einem Schnellverschluss bei Pausen schnell, einfach und komfortabel an- und ausziehen lässt. Ich möchte einen modernen, sportlichen Look mit auffälligen und natürlichen Farben erzeugen.
Die Umsetzung
Am Anfang habe ich ein Moodboard erstellt um ein besseres Gefühl für das Produkt zu bekommen. Ich habe verschiedene Schuhe, Verschlüsse und Gestaltungselemente, Farben und Formen gesammelt.
Im nächsten Schritt habe ich Thumbnail-Skizzen erstellt. Dabei lege ich immer erst ein Raster für die groben Proportionen an und erstelle auf einem neuen Layer die Outlines. Da bei diesem Projekt der Fokus auf den inneren Details liegt, kann ich dieses Gerüst nun für die weiteren Skizzen kopieren. Das ermöglicht mir ein angenehmes und schnelles generieren von Ideen.
Nachdem ich mehrere Konzepte ausprobiert habe, wähle ich mir meinen Favoriten aus und erstelle eine weitere Ansicht, um das Design genauer zu definieren. Die Reihenfolge der Arbeitsschritte ist dabei die gleiche. Ich arbeite immer von grob zu fein und lege mir für jede Verfeinerung einen neuen Layer an.
Ich habe mich für die Variante mit einem Drehverschluss entschieden, weil dieser die besten Verstellmöglichkeiten und ein einhändiges Handeling ermöglicht.
Bevor ich meine Zeichnung weiter bearbeite erstelle ich einen Prototypen um meine Idee zu testen.
Die Positionierung des Verschlusses ist dabei das Wichtigste. Er muss die volle Bewegungsfreiheit für verschiedenste Kletterbewegungen ermöglichen - gleichzeitig dürfen dabei keine unangenehmen Druckstellen am Fuß entstehen.
Nachdem ich damit die Position überprüft und bestätigt habe, habe ich meine Zeichnung fertig ausgearbeitet.
Ich habe mich dafür an eine simple Reihenfolge gehalten. Erst die Farben, dann die Texturen und zum Schluss Schatten und Highlights für den Kontrast.
Mir ist aufgefallen, dass noch ein Paar Details fehlen, die konnte ich dank der Aufteilung der Arbeitsschritte auf verschiedene Layer sehr einfach ergänzen.
Fazit
Da ich mich erst im 3. Modul befinde, war das ganze Projekt dazu gedacht, digitales Zeichnen zu üben. Mir dafür einen Bereich auszusuchen, der mich persönlich betrifft, hat mir sehr dabei geholfen. Es hat mir viel Spaß gemacht, mich auszuprobieren und die Idee über das Zeichnen hinaus weiterzuentwickeln. Ich freue mich schon auf die nächste Herausforderung!
Axel Ehrenschwender
OfG-Absolvent / Produktdesign
instagram.com/axel.ehrenschwender/
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